Wedding Dress: Gelungener Spagat zwischen Live-Konzerten, Shows und Designer-Sale

Nicht selten vermittelt die Wedding Dress den Eindruck als sei sie ein Pendant zur Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Erst beim zweiten Blick wird einmal mehr deutlich, dass sie genau jenen innovativen und ebenso wohl auch kreativen Charakter im Petto hat, den man sich wünscht und den man letztlich auch erwarten darf. Die Wedding Dress fand in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt und hat an Lockerheit und Coolness in vielerlei Hinsicht nicht verloren.

Die Degewo Wedding Dress, die im gleichnamigen Berliner Stadtteil stattfand, zeigte sich einmal mehr mit einem gelungenen Spagat zwischen Shows, Designer-Sale und Live-Konzerten. Das Festival of Urban Fashion and Lifestyle traf auch in seiner siebten Auflage den Zahn der Zeit und schaffte es, eine Lockerheit zu suggerieren, die an vielen anderen Stellen verloren gegangen ist. Bereits die Pre-Opening-Party zeigte sich in diesem Jahr mit einer gemütlichen Atmosphäre. Von einem fulminanten Auftakt mit Glamour und Luxus konnte kaum die Rede sein. Die Wedding Dress zeigte sich so locker und natürlich, wie man es aus den Vorjahren gewohnt war.

Das Bild auf der Brunnenstraße wurde während der Wedding Dress von nahezu unzähligen Verkaufsständen geprägt. Der oberirdische Gehweg zwischen den U-Bahnhaltestellen Voltastraße und Bernauerstraße verwandelte sich in eine schier gigantische Flohmarktfläche. Das Repertoire reichte von T-Shirts über Schmuck und schloss Lederaccessoires junger Designer ein und auch viele DaWanda Designer waren wieder vor Ort. Von den Designern wird meist vor allem der direkte Kontakt zum Kunden geschätzt. Ein Pendant zu den Ständen der Kreativen mag die Festivalbühne sein. Im Zuge der Wedding Dress vermittelt sie jene Lockerheit, die man sich von dem Event wünscht. Mit von der Partie war als kleines Highlight der Wedding Dress einmal mehr die DaWanda Kindermodenschau.

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