Escada denkt um

Escada – dieser Name stand einmal für luxuriöse Kleidung und sündhaft teure Accessoires. Diese Zeiten sind lange vorbei. Schlechtes Management und altmodische Kollektionen sorgten dafür, dass Escada in die Pleite rauschte und im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden musste. 2000 Arbeitsplätze standen auf dem Spiel. Dann aber kam, quasi als Retterin in der Not, Megha Mittel, die Schwiegertochter eines Milliarden schweren  Stahlmagnaten aus Indien. Sie übernahm Escada und hat jetzt Großes mit dem Konzern vor.

Für viele war die Inderin Megha Mittel nur eine reiche und verwöhnte Frau, die sich als kleinen Zeitvertreib gegen die Langweile einen insolventen deutschen Modekonzern kaufte. Jetzt zeigt Megha Mittel allerdings was in ihr steckt. Sie will die Marke Escada wieder flott machen. Und das mit Schnäppchenpreisen. Durchschnittlich 20 % weniger sollen die Sachen von Escada in Zukunft kosten und damit auch den Kunden zugänglich gemacht werden, die in der Vergangenheit kein Geld für die Luxusmode aus München hatten.

Megha Mittel denkt auch laut darüber nach, eine Herrenlinie heraus zu bringen und die Kindermode wieder in die Kollektionen aufzunehmen. Auch eine eigene Escada Kosmetiklinie ist für die Powerfrau aus Indien durchaus denkbar. Wie das Ganze realisiert werden soll, wurde allerdings noch nicht in allen Einzelheiten verraten. Aber eines steht fest: Megha Mittel möchte Escada wieder in die Gewinnzone bringen und das schon im nächsten Jahr. Sie glaubt fest an Escada, denn schließlich war diese Marke einmal überall auf der Welt bekannt und hatte einen sehr guten Ruf.

Den guten Ruf soll Escada jetzt wieder bekommen und zwar von den Kunden, die sich die einst so luxuriöse Mode von damals heute wieder leisten können.

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