Launer: Tod von Margaret Thatcher macht ihre Handtaschen wieder beliebt

Margaret Thatcher, die „Iron Lady“, wird von den Briten gleichzeitig verehrt und gehasst. Dies konnte man in diesen Tagen gut bei ihrer Beerdigung sehen. Während die einen einer großen Politikerin Tribut zollten, ließen die anderen ihrer Verachtung und ihrem Spott freien Lauf auf eine Person, die in ihren Augen das britische Sozialwesen ruiniert hat. Kommen wir an dieser Stelle zu etwas profaneren Dingen, denn Margaret Thatcher war, ob unfreiwillig oder nicht, für so manch einen auch ein modisches Vorbild.

So kann das britische Traditionslabel Launer London seit der Nachricht von ihrem Tod eine stark gestiegene Nachfrage nach ihren Lieblings-Handtaschen-Modellen verzeichnen. Thatcher prägte sogar direkt den Begriff des „handbagging“, denn wenn sie es bei Verhandlungen ernst meinte, pflegte sie plakativ ihre Launer Handtasche auf den Tisch zu stellen.

Ihre Lieblingstaschen von Launer in späteren Jahren waren die Modelle „Adagio“ und „Bellini“, die nun vor allem von Kunden aus aller Welt nachgefragt werden. Nach der Nachricht vom Tod Thatchers und am Tag ihrer Beerdigung brach die Firmenwebsite zum Teil zusammen. Insgesamt kann sich das Traditionsunternehmen über ein Plus von 53 Prozent freuen! Auch wenn die Queen angeblich nicht besonders gut mit der „Iron Lady“ konnte, so hatten sie zumindest die Liebe zu Launer Handtaschen gemein…

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