Bono: Kein Design-Mitspracherecht

Bono hat bei Edun kein Mitspracherecht. Der Rocker der Band U2 gründete 2005 gemeinsam mit seiner Ehefrau Ali Hewson und dem Designer Rogan Gregory das Label Edun. Mit ihrem Label versuchen die Gründer, nachhaltig Jobs in Entwicklungsländern zu schaffen und während der Sänger, der für sein soziales Engagement bekannt ist, immer seine Meinung zu dem Unternehmen abgeben darf, hat er in Sachen Kleidung nichts zu melden.

Dazu erklärt seine Frau: „Wir lassen ihn nicht in die Nähe der Kleidung. Das ist die einzige Bedingung. Aber es ist immer toll, seine Meinung zu hören.“ Anstatt sich an dem Entwicklungsprozess der Kleidung zu beteiligen, leitet der Star das Unternehmen in seinen Kampagnen an und ist sehr stolz auf das, was sie bisher erreicht haben, verrät er ‚WWD‘. „Ich beaufsichtige die sozialen Aktivitäten. Ali hat mir gesagt, dass 37 Prozent der Kollektion, die heute gezeigt wurde, in Afrika hergestellt wurde. Und das sind wirkliche Kollektionsstücke, nicht nur Jeans und T-Shirts. Das ist ein riesiger Erfolg“, freut sich der Sänger.

Seine Frau legt indes viel Wert darauf, dass es sich bei dem Label nicht um eine Charity-Einrichtung handle. „Das ist eine Business“, macht sie deutlich. „Es ist eine Firma, die Geld einnimmt. Viele Leute wissen das nicht. Das hier ist Handel. Wir können das und jeder in Afrika kann es auch.“

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