Hollister: Einkaufen mal anders in Frankfurt

Irgendwie müssen die Betreiber der Marke Hollister etwas richtig gemacht haben. Die Tochter von Abercrombie & Fitch macht in Deutschland keine Werbung, sie geben keine Pressekonferenzen und haben wohl auch das Netz nicht so wirklich nötig und trotzdem stehen sich täglich seit vier Monaten vor der einzigen deutschen Filiale im Frankfurter „MyZeil“ die Beine in den Bauch.

Ja, ihr habt richtig gelesen, die Kunden (vor allem Teenies) stehen bis zu einer Stunden an, damit sie überhaupt in den Laden kommen. Drinnen wird ihnen dann ein Einkaufserlebnis der besonderen Art geboten: Der Laden ist dunkel und die Klamotten sind mit Scheinwerfern und viel Schischi inszeniert. Überall sind Kunstpalmen,Videos laufen auf etlichen Monitoren und die Mitarbeiter sind angewiesen nur Englisch zu sprechen.

Einkaufen soll hier zu einem besonderen Erlebnis werden, wobei man sagen muss, dass die Mode selbst dabei ziemlich unspektakulär ist. Und irgendwie wird man das Gefühl hier nicht los, dass es um mehr Schein als Sein geht. Bei den Leuten scheint dieses Konzept auf jeden Fall einzuschlagen wie eine Bombe.

Ach ja, und die Verkäufer heißen bei Hollister „Store Models“ und müssen auch wie solche aussehen. Mal sehen, ob der Run anhält…

GD Star Rating
loading...
Kommentare
2 Antworten zu “Hollister: Einkaufen mal anders in Frankfurt”
  1. Mehtap sagt:

    War vor zwei Wochen auf einer Sightseeing tour in Frankfurt und haben diese mal mit einem Besuch bei Hoolister verbunden. Es ist tatsächlich wahr,dass man bis zu einer Stunde vor dem Landen wartet um überhaupt ersteinmal herein zu kommen da es dort drin sehr eng ist. Ich lies mir sagen,dass der Dienstag wohl der ruhigste Tag sein soll um dort in Ruhe einkaufen zu können .Dennoch viel extravagantes zu kaufen gibt es dort nicht.Es ist der totale Abklatsch aus dem Abercrombie&Fitch store auf der 5thAvenue und hat leider noch lange nicht soviel an Sortiment zu bieten wie in den Staaten.

Hinterlasse einen Kommentar