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Der Bob verliert an Strahlkraft: Warum 70s Waves die Sommerfrisur 2026 dominieren

Jahrelang galt der Bob als sichere Wahl für alle, die ihrem Look ein modernes Update verpassen wollten. Ob French Bob, Italian Bob oder der klassische Blunt Cut – kaum eine Frisur wurde häufiger beim Friseur verlangt. Doch wie so oft in der Mode- und Beautywelt bleibt kein Trend für immer an der Spitze. Im Sommer 2026 zeichnet sich bereits ein neuer Favorit ab, der deutlich weicher, natürlicher und entspannter wirkt.

Statt präziser Kanten und klar definierter Schnitte stehen jetzt Bewegung, Volumen und Leichtigkeit im Mittelpunkt. Genau deshalb feiern die sogenannten 70s Waves ein großes Comeback. Die sanften Wellen erinnern an die ikonischen Frisuren der 1970er-Jahre, wirken heute aber moderner und alltagstauglicher als je zuvor. Sie verleihen dem Haar Struktur, ohne streng gestylt auszusehen, und passen perfekt zu den aktuellen Boho-, Retro- und Quiet-Luxury-Trends, die derzeit sowohl auf den Laufstegen als auch in den sozialen Netzwerken präsent sind.

Besonders spannend: Der Trend setzt nicht auf Perfektion. Während viele Frisuren der vergangenen Jahre regelmäßig nachgestylt werden mussten, leben 70s Waves von ihrer Natürlichkeit. Die Haare dürfen sich bewegen, einzelne Strähnen dürfen aus der Form fallen und genau das macht den Look so begehrt. Er vermittelt eine mühelose Eleganz, die an Sommertage am Meer erinnert und gleichzeitig überraschend luxuriös wirkt.

Kein Wunder also, dass immer mehr Hairstylisten den Trend als eine der wichtigsten Sommerfrisuren 2026 einstufen. Wer seine Haare aktuell wachsen lässt oder nach einer Alternative zum klassischen Bob sucht, findet in den weichen Wellen der Siebziger die perfekte Inspiration für die kommende Saison.

Weiche Wellen, fließende Übergänge und ein Hauch Retro-Charme: 70s Waves gehören zu den prägendsten Frisurentrends des Sommers 2026.
Foto von lesha tuman auf Unsplash

Warum 70s Waves gerade jetzt ein großes Comeback feiern

Kaum eine Modeepoche beeinflusst die aktuellen Trends so stark wie die 1970er-Jahre. Seit mehreren Saisons prägen Schlaghosen, Wildleder, Häkeloptiken und fließende Silhouetten die internationalen Kollektionen. Nun erreicht diese Entwicklung auch die Beauty-Welt.

Während in den vergangenen Jahren Minimalismus dominierte, wächst die Sehnsucht nach mehr Individualität. Haare sollen wieder lebendig wirken, Persönlichkeit zeigen und nicht aussehen, als wären sie stundenlang gestylt worden. Genau hier treffen 70s Waves den Nerv der Zeit.

Die Frisur verbindet zwei Entwicklungen, die aktuell besonders gefragt sind: Natürlichkeit und Luxus. Das Ergebnis wirkt gepflegt, aber niemals übertrieben. Es entsteht ein Look, der aufwendig aussieht, ohne diesen Eindruck vermitteln zu wollen.

Besonders auf Plattformen wie Instagram und TikTok gewinnen Frisuren an Bedeutung, die authentisch wirken und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. 70s Waves erfüllen genau diese Anforderungen und entwickeln sich dadurch weit über einen kurzfristigen Sommertrend hinaus.

Von den Laufstegen direkt in den Alltag

Was noch vor wenigen Monaten vor allem auf internationalen Runways zu sehen war, findet inzwischen seinen Weg in den Mainstream. Immer mehr Celebrity-Stylisten setzen bei Shootings, Kampagnen und Red-Carpet-Auftritten auf weich fallende Wellen statt auf streng geschnittene Kurzhaarfrisuren. Gleichzeitig verbreitet sich der Look auf TikTok und Pinterest rasant. Dort suchen Nutzerinnen verstärkt nach Frisuren, die modern wirken, aber nicht jeden Morgen aufwendig gestylt werden müssen. Genau diese Mischung aus Eleganz und Alltagstauglichkeit macht 70s Waves aktuell so attraktiv.

Viele Beauty-Experten sehen darin mehr als einen kurzfristigen Trend. Die Rückkehr zu längeren Haaren passt zu einer Entwicklung, die sich bereits seit mehreren Saisons beobachten lässt: weg von stark konstruierten Looks, hin zu mehr Natürlichkeit und individueller Ausstrahlung. Während der Bob lange als Symbol für Veränderung galt, stehen heute Persönlichkeit und Bewegung stärker im Fokus.

Die weichen 70s Waves gehören zu den gefragtesten Frisuren des Sommers 2026 und setzen auf natürliche Bewegung statt präziser Schnitte.
Foto von ola szkolda auf Unsplash

Der Unterschied zum Bob könnte größer kaum sein

Der Erfolg des Bobs beruhte vor allem auf seiner klaren Form. Präzise Linien, definierte Konturen und ein moderner Gesamteindruck machten die Frisur über Jahre hinweg zum Dauerbrenner.

70s Waves verfolgen einen völlig anderen Ansatz. Statt Struktur steht Bewegung im Mittelpunkt. Statt Perfektion entsteht bewusst ein natürlicher Look. Die Haare wirken leichter, weicher und deutlich femininer.

Der Bob verschwindet nicht komplett. Statt glatter Konturen setzen viele Frauen jetzt auf weichere Wellen und mehr Bewegung im Haar.
Foto von HAJIGRAPHER auf Unsplash

Dieser Wandel zeigt sich aktuell nicht nur bei Frisuren. Auch in der Mode lösen fließende Stoffe zunehmend die strengen Schnitte der vergangenen Jahre ab. Die Rückkehr zu mehr Leichtigkeit spiegelt sich somit in nahezu allen Bereichen der Fashion-Welt wider.

Bob-Trend 70s Waves
Klare Konturen Weiche Übergänge
Präziser Schnitt Natürliche Bewegung
Regelmäßiges Nachstylen Entspannte Optik
Kürzere Haarlängen Mittelanges bis langes Haar
Moderner Minimalismus Boho-inspirierte Eleganz

Diese Stil-Ikonen prägen den Look

Wer nach Inspiration sucht, landet schnell bei den großen Namen der Siebzigerjahre. Besonders Cher steht bis heute für jene mühelose Haarästhetik, die aktuell wieder gefragt ist.

Ihre langen, glänzenden Haare fielen niemals streng oder überstylt. Stattdessen erzeugten sanfte Wellen und natürliche Bewegung einen Look, der Jahrzehnte später noch modern wirkt.

Auch andere Ikonen dieser Ära setzten auf ähnliche Frisuren. Anders als die berühmten Farrah-Fawcett-Föhnfrisuren standen dabei weniger Volumen und mehr Natürlichkeit im Fokus.

Genau diese Variante greifen Hairstylisten heute wieder auf. Die moderne Interpretation wirkt etwas cleaner, behält aber die entspannte Ausstrahlung der Originale bei.

So gelingen die angesagten 70s Waves zu Hause

Wer von Natur aus leichte Wellen besitzt, hat den größten Teil bereits geschafft. Oft reicht ein leichtes Stylingprodukt, um die Haarstruktur sichtbar hervorzuheben.

Ideal sind leichte Mousses oder Texturcremes, die dem Haar Halt geben, ohne es zu beschweren. Nach dem Einkneten sollten die Haare möglichst an der Luft trocknen. Dadurch entsteht die charakteristische Bewegung, die den Trend auszeichnet.

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Bei Zeitmangel kann ein Diffusor helfen. Wichtig ist dabei, nicht zu heiß zu föhnen und die natürliche Struktur zu erhalten.

Auch glattes Haar lässt sich problemlos in den Trend verwandeln. Große Lockenstäbe oder breite Styling-Eisen erzeugen weiche Wellen, die anschließend vorsichtig ausgebürstet werden. Besonders authentisch wirkt das Ergebnis, wenn einzelne Strähnen in unterschiedliche Richtungen gedreht werden.

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Für das Finish gilt eine einfache Regel: Weniger ist mehr. Starke Haarsprays oder perfekt definierte Locken widersprechen dem Charakter der Frisur.

Für welche Haarlängen eignen sich 70s Waves?

Der Trend lebt von Bewegung. Deshalb kommen die Wellen besonders bei mittellangen bis langen Haaren zur Geltung.

Schulterlange Schnitte erhalten mehr Volumen und Dynamik. Längere Haare wirken durch die sanften Wellen lebendiger und erhalten eine deutlich modernere Ausstrahlung.

Auch Stufenschnitte erleben dadurch ein kleines Revival. Sie unterstützen die Bewegung im Haar und sorgen dafür, dass die Wellen besonders weich fallen.

Selbst feines Haar profitiert vom Trend. Die Struktur erzeugt optisch mehr Fülle, ohne dass das Haar schwer oder überladen wirkt. Wer sehr dickes Haar hat, kann durch gezielte Stufen zusätzliche Leichtigkeit schaffen.

Funktioniert der Trend auch bei Männern?

Die Rückkehr der 70er-Jahre macht auch vor Männerfrisuren nicht halt. Zwar werden 70s Waves aktuell vor allem als Damenfrisur diskutiert, doch die entspannte Wellenstruktur zeigt sich zunehmend auch bei Männern. Besonders mittellange Haare mit natürlicher Bewegung greifen die Ästhetik der Siebziger auf und wirken deutlich lässiger als streng geschnittene Kurzhaarfrisuren.

Wer bereits leichte Naturwellen hat, kann den Look mit etwas Texturspray oder einer Styling-Creme unkompliziert betonen. Für Männer bleibt der Trend jedoch eher eine Inspiration als eine eigenständige Trendfrisur. Im Mittelpunkt der aktuellen Beauty-Bewegung stehen weiterhin längere Damenfrisuren mit weichen Wellen und fließenden Übergängen.

Der Trend zu natürlichen Wellen und längeren Haaren macht nicht bei Damenfrisuren halt. Auch bei Männern gewinnen von den 70ern inspirierte Looks wieder an Bedeutung.
Foto von Sleepy Zhao auf Unsplash

Deshalb passt die Frisur perfekt zum Sommer 2026

Sommertrends funktionieren dann besonders gut, wenn sie unkompliziert sind. Niemand möchte bei hohen Temperaturen jeden Morgen eine halbe Stunde vor dem Spiegel verbringen.

Genau deshalb treffen 70s Waves aktuell einen Zeitgeist. Die Frisur sieht auch dann noch gut aus, wenn Wind, Sonne oder hohe Luftfeuchtigkeit ins Spiel kommen. Kleine Veränderungen im Laufe des Tages gehören sogar zum gewünschten Look.

Während viele Frisuren Perfektion verlangen, lebt dieser Trend von einer gewissen Lässigkeit. Das macht ihn nicht nur alltagstauglich, sondern auch überraschend modern.

Wer den Bob in den vergangenen Jahren getragen hat und nun nach einer Veränderung sucht, findet in den sanften Wellen der Siebziger eine stilvolle Alternative. Die Chancen stehen gut, dass uns dieser Haartrend weit über den Sommer 2026 hinaus begleiten wird.

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