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Abercrombie & Fitch: Übertriebene Regeln für Mitarbeiter?

Fotos: cc by wikimedia/ Rob Young

Dass bei den Stores von Abercrombie & Fitch nichts dem Zufall überlassen wird, ist bekannt. So ist das Markenzeichen des Unternehmens das Verkaufen einer perfekten Produkt-Welt mit sexy Verkäufern und „Hot Guys“ als männliche Empfangsdamen vor den Läden. Die „Münchner Abendzeitung“ hat in diesen Tagen mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, in dem die strengen Regeln für Mitarbeiter beleuchtet werden.
Neben dem internen Handbuch gebe es zudem geheime Regeln, wie eine ehemalige Mitarbeiterin berichtet. Abercrombie & Fitch schreibt seinen Angestellten demnach bis ins kleinste Detail vor, wie sie auszusehen haben. Die genaue Länge der Fingernägel wird dort ebenso angegeben wie Regeln zu Kopfbedeckung, Make-Up, Schmuck oder Haarfarbe.
Die Damen dürfen keinen Nagellack tragen, maximal in Zartrosa. Das Make-Up muss ebenfalls so natürlich wie möglich sein: Erlaubt sei nur ein leichter Lidschatten. Die Männer müssen stets glatt rasiert zur Arbeit erscheinen. Mitgebrachte Getränke, Essen und Schmuck außer Ehering, Armbanduhr und Ohrringe für Frauen sind untersagt, genauso wie ein Handy. Wer auf die Toilette möchte, muss vorher den Store-Manager fragen. Erschreckenderweise werden jeden Tag auch die Jacken und Taschen der Mitarbeiter untersucht! Zudem sucht ein Mitglied des Managements regelmäßig die Müllcontainer nach möglichem Firmeneigentum von Wert ab! Klar, dass dieser Artikel in der „Münchner Abendzeitung“ für einige Diskussionen sorgt!

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