FASHION

H&M-Chef fordert Weltweites Fairtrade-Siegel für Mode!

Juli 8, 2013

Fotos: Quelle: H&M

Seit einigen Jahren versuchen zahlreiche Unternehmen ihr Image als verantwortungslose Billigketten loszuwerden. Dazu gehört eindeutig auch H&M. Zum einen sind entsprechende Schritte natürlich gut, doch leider sind sie in den Augen vieler immer noch zu wenig und nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein bzw. eher Greenwashing. Wie es sich mit den neuesten Ankündigungen aus dem Hause H&M verhält, muss jeder von euch selbst entscheiden…
Karl-Johan Persson, Chef des schwedischen Textilriesen H&M, ärgere sich nach eigenen Angaben darüber als „verantwortungsloser Billigheimer“ dargestellt zu werden. So bemühe man sich seit Jahren, nach und nach die Bedingungen bei der Produktion von Mode zu verbessern. H&M sei das erste Unternehmen gewesen, das in Bangladesch das neue Brandschutzabkommen unterzeichnet habe. Man biete den Kunden an, gebrauchte Textilien zum Recycling in den Filialen abzugeben und wolle bis zum Jahr 2015 CO2-neutral produzieren.
Generell habe man das Ziel in Zukunft nur noch faire Mode herzustellen. In Bangladesch wolle man die Bedingungen deutlich verbessern, was angesichts der aktuellen Lage sehr schwierig sei. In Fabriken würden Menschen nur zu beispielsweise zehn Prozent Kleidung für H&M produzieren, die restlichen 90 Prozent seien für andere Unternehmen. Es müssten also alle Unternehmen gemeinsam die Löhne erhöhen! Daher fordert Persson ein internationales Fairtrade-Siegel für Mode, auf das sich die Leute verlassen könnten…

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Das könnte dir auch gefallen

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.