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Männermode – Basics richtig kombiniert

Um nicht jeder Style-Mode hinterherlaufen zu müssen, bietet es sich an, einfach die richtige Jeans beim Einkauf gleich mehrmals zu erstehen. So kann man die Anzahl der nötigen Shoppingtrips in die Fußgängerzonen dieser Welt auf ein Minimum reduzieren.

Das heißt aber nicht, dass der eigene Stil langweilig aussehen muss. Es kommt nur darauf an, die zeitlosen Kleidungsstücke richtig zu kombinieren und mit dem einen oder anderen Accessoire aufzuwerten. Viele Kleidungsstücke kommen einfach nie aus der Mode, sodass sie immer getragen werden können. Zeit also, für eine Liste mit den besten Basics, die immer gehen.

Das T-Shirt
Seitdem Marlon Brando 1951 im einfachen Arbeiterkleidungsstück – damals noch Unterwäsche – im Klassiker „Endstation Sehnsuch“ (übrigens ein ebenso zeitloser Klassiker wie herausragendes Objekt der Filmgeschichte) zu sehen war, ist das einfach T-Shirt nicht mehr aus der Alltagskultur wegzudenken.

Ein einfaches weißes T-Shirt ist ebenso einfach wie zeitlos – ein Klassiker, mit dem man nie under- oder overdressed aussieht. Geschickt kombiniert reicht das T-Shirt schon als Grundlage für eine gehobene, aber sportliche Abendgarderobe.

Wenn es ein bisschen besser aussehen soll, ist auch ein Poloshirt eine Option. Das tolle an diesem Kleidungsstück: Es ist günstig – Poloshirts von Fruit of the Loom oder anderen Marken können einfach auf Vorrat gekauft werden und die Grundlage für ein passendes Outfit ist immer im Kleiderschrank.

Die Turnschuhe
Der Turnschuh, der elegante Sneaker ist längst nicht mehr nur in der Sporthalle angebracht. Mit einer Jeans und einem einfachen weißen T-Shirt kombiniert, ist das sportlich-legere Outfit sofort komplett.

Aber der Sneaker muss nicht Teil einer legeren Garderobe bleiben an. Auch mit einem Anzug können Turnschuhe kombiniert werden, und lockern das steife Kleidungsstück ein bisschen auf – ohne stillos zu wirken.

Die Zeiten, in denen ein Auftritt in Turnschuhen für Aufsehen sorgte sind längst vorbei. Niemand wird mehr aus Entrüstung aufschreien, wenn ein Sneaker-beschuhter Gast in ein feines Restaurant kommt – aber der Turnschuh verleiht nichts desto trotz noch immer einen Flair von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit.

Lederjacken
Und noch einmal hat Marlon Brando die Männermode geprägt: Sein Auftritt in Lederjacke im (ebenso großartigen Klassiker wie „Endstation Sehnsuch“) „Der Wilde“ machte die Lederjacke zu dem must-have eines jeden Halbstarken. Die Jugendkultur der Halbstarken ist zwar längst in den 50er Jahren versunken, aber die Kleidungsstücke, die die Rowdys (wie sie in der DDR bezeichnet und kriminalisiert worden sind) für sich reklamierten sind bis heute Grundlage für zeitlose Männeroutfits.

Die Lederjacke hat ihre Ursprünge aber noch vor den Halbstarken in den 50ern – die ersten Lederjacken, die so aussehen wie eine typische moderne Lederjacke, waren die Uniformjacken US-Amerikanischer Piloten im Zweiten Weltkrieg. Diese Aura nutzten die Halbstarken – und sie bleibt bis heute. Den Träger umweht sofort ein kleiner Heldenflair, wenn er eine schwarze Lederjacke trägt-

Der beige Trenchcoat
Heute ein Kleidungsstück für die gehobene Garderobe, hat der Trenchcoat seine Wurzel ebenfalls in einer Zeit, in der es weniger um Mode, als um Funktionalität ging. Die Lederjacke schützte den Piloten vor dem eisigen Wind in großer Höhe – der Trenchcoat solle Soldaten in den schlammigen, nassen, kalten und elenden Schützengräben des Ersten Weltkriegs vor den Elementen schützen.

Entworfen für britische Offiziere umweht den Trenchcoat heute noch eine Mischung von Exklusivität und Verwegenheit. Bekannt ist er heute nichtmehr als Kleidungsstück aus dem Schützengraben bekannt, sondern als Erkennungszeichen von Detektiven wie Columbo oder als Mantel von Humphrey Bogart – seit Jahrzehnten ist der Trenchcoat ein Klassiker, der nie alt aussehen wird.

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