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Wieder klar sehen: Augen lasern lassen

Februar 24, 2012

cc by flickr/ClickFlashPhotos


Nicht jeder ist glücklich darüber, aufgrund einer Kurz- oder Weitsichtigkeit eine Brille tragen zu müssen. Die medizinische sowie technische Entwicklung hat dazu beigetragen, dass es heute möglich ist, sich die Augen lasern zu lassen und das Tragen der Brille unnötig wird.
Vorbereitende Maßnahmen
In der Vorbereitung müssen Sie in einer Voruntersuchung vom Augenarzt abklären, ob die Augen durch eine Laserbehandlung überhaupt korrigiert werden können. Eine Kurzsichtigkeit über -14 Dioptrien zum Beispiel ist zu hoch, um die Augen lasern zu lassen. Deshalb ist die vorhergehende Untersuchung Grundvoraussetzung. Es ist wichtig, aktuelle Werte Ihrer Sehschwäche zu haben, da sie die Basis für die Augenkorrektur sind. Sind die Ergebnisse positiv, wird der behandelnde Arzt mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch führen, indem Ihnen alle Vor- aber auch Nachteile aufgeführt und Sie alle Fragen aber auch Ängste abklären können.
Gibt es Ausnahmen?
Im Allgemeinen muss der Körper ausgewachsen sein. Das bedeutet, Patienten unter 18 Jahren können sich noch nicht die Augen lasern lassen, da der Körper -und somit auch das Auge- eventuell noch wachsen und die Augen eine weitere Korrektur benötigen würden. Bei einer Veränderung von mehr als einem Dioptrien innerhalb eines Jahres ist die Laserbehandlung ebenfalls nicht angebracht, da davon auszugehen ist, dass sich die Fehlsichtigkeit in kurzer Zeit wieder verschlechtert. Schwangere Frauen bzw. stillende Mütter können sich nicht die Augen lasern lassen und sollten diese Behandlung auf einen späteren Termin verschieben.
Die Augen lasern
Für den Eingriff ist kein Krankenhausaufenthalt notwendig. Die Behandlung wird unter einer lokalen Betäubung vorgenommen und dauert ca. 30 Minuten. Dennoch sollte man sich von einem Familienmitglied abholen und nach Hause bringen lassen.
Wer trägt die Kosten?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für das lasern der Augen im Allgemeinen nicht, es sei denn, es liegt eine schwerwiegende medizinische Komplikation vor, zum Beispiel die Unverträglichkeit einer Brille oder der Kontaktlinsen. Private Krankenkassen übernehmen teilweise oder ganz die Kosten. Wichtig ist, die Frage der Kostenübernahme vorab zu klären. Generell sind in den Gesamtkosten die Nachuntersuchungen für die Augenkorrektur inbegriffen. Es sollten mindestens 2 Nachuntersuchungen zur Kontrolle angesetzt werden. Auch das wird im ersten Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt besprochen.

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