FASHION

Kleidung aus Algenfasern – Neuer Trend?

cc by wikimedia / Ed Bierman

Der Trend in Sachen Kleidung geht immer mehr in Richtung Naturfasern. Shops wie www.calida-muenchen.de setzen immer mehr auf umweltfreundliche Stoffe, die sich angenehm auf der Haut anfühlen und zudem umweltfreundlicher als synthetische Fasern sind. Ein neuer Trend, der langsam in die Bekleidungsindustrie Einzug hält, sind Algenfasern. Dabei haben die Stoffe aus den Tiefen des Meeres viele Vorteile, die sie nicht nur für Textilien interessant machen. Noch sind die sogenannten Sea-Cell-Fasern sehr kostenintensiv. Setzt sich der Trend jedoch durch, werden die Kleidungsstücke in größeren Mengen produziert, was den Einzelpreis entsprechend erschwinglich macht.

Algen im Wellnesssektor längst essentiell

Vor allem im Wellnessbereich spielen Algen längst eine herausragende Rolle. Die wohltuende Wirkung von Algen bei Packungen, Masken und Cremes ist nicht zu leugnen. Algen enthalten viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem sind sie mit Aminosäuren angereichert, die der Haut Feuchtigkeit spenden und den Stoffwechsel positiv beeinflussen. Algen haben vor allem hautschützende und entzündungshemmende Wirkung. Bei der Herstellung von Algenkleidung wird versucht, diese positiven Wirkungen so zu erhalten, dass sie auch nach mehrmaligem Waschen nicht aus den Fasern verschwinden. Unklar ist bisher, inwieweit man alle positiven Eigenschaften im vollen Umfang erhalten kann. Klar ist jedoch, dass man mit Kleidung aus Algen ein Stück Wellness für die Haut erschaffen kann.

Vorteile von Algen-Kleidung

Bereits ein Anteil von 25% Algenfasern in der Kleidung genügt, damit die Stoffe ihre positive Wirkung entfalten. Die Stoffe sind besonders atmungsaktiv und regulieren die Körpertemperatur. Im Sommer kühlen sie die Haut und im Winter wärmen sie besonders gut. Die Stoffe sind zudem in der Lage Schweißgeruch zu binden. Die antibakterielle Wirkung der Fasern macht sie zusätzlich interessant. Im Gegensatz zu industriell gefertigten Fasern enthalten die Algenfasern keine Chemikalien.

Grundsätzlich handelt es sich bei Algen – wie bei allen anderen Naturfasern – um einen nachwachsenden Rohstoff. Daher belasten die Fasern die Umwelt nicht so stark wie synthetische Fasern. Allerdings ist die nachhaltige Produktion des Rohstoffs wichtig, damit der an sich umweltfreundliche Stoff nicht am Ende doch zur Belastung wird.

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