Lara Stone wollte „Müllmann“ werden

Lara Stone hatte verrückte Jobwünsche. Das in den Niederlanden geborene Supermodel, das bereits für Kampagnen von Calvin Klein, Givenchy und Hugo Boss vor der Kamera stand, hätte nicht gedacht, dass das Arbeiten in der Mode-Industrie für sie in Frage käme. Sie hätte in jungen Jahren eher damit gerechnet, zu heiraten und als Mutter zu Hause zu bleiben, gesteht sie.

„Das Modeln hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm“, erinnert sie sich. „Ich kann mich daran erinnern, dass ich mir diese ganzen wunderbaren Bilder von Kate Moss angesehen habe, aber zu erst habe ich gar nicht realisiert, dass das tatsächlich ein Beruf war. Ich komme aus einer normalen Familie, meine Mutter war zu Hause und mein Vater ist arbeiten gegangen. Man geht also davon aus, dass das eigene Leben auch so wird; man trifft einen netten Mann, heiratet und bekommt Kinder.“

Als sie jung gewesen sei, habe sie wie die meisten anderen Kinder „unglaublich viele verschiedene Berufe“ ergreifen wollen, die mitunter „verrückt“ gewesen seien. „Ich habe mir verrückte Jobs überlegt, mit denen ich meine Eltern provozieren wollte, aber sie meinten nur, dass ich alles machen könnte, was ich wollte. Ich meinte: ‚Ich will Müllmann werden‘ und sie entgegneten: ‚Das ist okay, wir lieben dich immer noch‘.“

Obwohl sie schließlich dann doch Model wurde und ihren Vertrag mit 15 Jahren unterschrieb, hätten viele Leute sie als „hässlich“ und „seltsam“ aussehend bezeichnet, verrät sie dem Magazin ‚Stylist‘. „Die Leute fanden mich hässlich und dass ich seltsam aussehen würde. Diese ganzen Jahre der Unsicherheit führen dazu, dass man sich schrecklich fühlt. Die Leute wollten meine Zähne verändern und ich dachte, dass das zu weit ging. Man muss in diesem Job wirklich stark sein und sein eigener Boss. Wenn dir jemand sagt, dass du etwas machen sollst, dann muss man das nicht. Ich mag meine Zähne wirklich“, versichert sie.

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