FASHION

Neue Kampagne gegen Fake Produkte und gefälschte Designermode der EU

Fotos: EU Stop Fakes

Der Preis gefälschter Waren – Produktfälschungen konkurrieren auf unfaire Weise mit Originalprodukten. Damit schaden sie der europäischen Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze. Die Europäische Kommission ruft alle Konsumenten dazu auf, Fälschungen keine Chance zu geben und stattdessen Originalprodukte zu kaufen. Bei der Initiative der Generaldirektion Unternehmen und Industrie sowie der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen, kann man sich unter ec.europa.eu/enterprise/stopfakes auch weiteres Infomaterial herunterladen.
Wir stehen geschlossen gegen Fälschungen und sind teilweise auch verwundert über den leichtsinnigen Umgang mit dem Thema. Wir haben daher auch in unserem Artikel „Wie erkennt man Louis Vuitton Fakes“ versucht, über die betrügerischen Machenschaften der Fälscher aufzuklären. Denn oft werden gerade über Internetplattformen die Fakes auch mit miesen Tricks als Originalware verkauft.
Nun betreibt also auch die EU Aufklärung und stellt dieses Video in den Mittelpunkt der Stop Fakes Kampagne:


Allerdings ist es auch irreführend, wenn im Kampagnenvideo der Verlust von 1 Million Arbeitsplätzen in der Textilindustrie in Europa, komplett auf Fakes zurückzuführen. Denn in den meisten Fällen haben die Hersteller selbst die Textilproduktion in Schwellenländer verlegt. Das dort auch die Fabriken der Fälscher stehen und somit die Schnittmuster und Produktdetails der Originale noch schneller in die Hände der Fälscher gelangen ist ein Preis den die Industrie dafür zahlt.
Daher sollte man am besten bei kleineren Labels kaufen, die noch komplett in Deutschland oder der EU produzieren oder denen die transparent mit dem Standort Deutschland werben, so wie Trigema.

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