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Andrea Maria Schenkel: „Finsterau“

Quelle: Hoffmann und Campe

Quelle: Hoffmann und Campe

Wer auf der Suche nach historischen Krimis der anderen Art ist, die sich jenseits von den üblichen Übertreibungen an die Umstände der jeweiligen Zeit halten, der ist richtig bei Andrea Maria Schenkel. Sie widmet sich in ihren Büchern den einfachen Leuten in der bayerischen Provinz zwischen harter Arbeit und weit entfernt von irgendwelchen genialen Ermittlungsmethoden.

So ist es kein Wunder, dass ihr Buch „Tannöd“ 2006 auch international zu einem echten Erfolg wurde. Vor kurzem ist ihr neuestes Buch „Finsterau“ bei Hoffmann und Campe erschienen. Dieses spielt mitten im Bayerischen Wald. Als junge Frau war Afra ausgezogen um ein Leben jenseits der Provinz zu beginnen. Mit Mitte 40 kehrt sie jedoch in ihr Heimatdorf Finsterau zurück, da sie schwanger ist. Sie sucht Hilfe bei ihren Eltern, doch dieser Skandal wird im ganzen Dorf mit Argwohn beobachtet.

Eines Tages findet man Afra tot in der Wohnstube des Elternhauses. Ihr kleiner Sohn stirbt kurze Zeit darauf an den Folgen seiner Verletzungen. Sofort gibt es im Dorf die ersten Gerüchte und Verdächtigungen. Festgenommen wird der Vater von Afra, ein eher stiller Mensch, der von den Nazis drangsaliert wurde. Die Geschichten im Dorf lassen sich dadurch jedoch nicht aufhalten. Es dauert 20 Jahre bis der Fall wieder aufgenommen wird…

Wie so oft bei Andrea Maria Schenkel basiert auch „Finsterau“ auf einem realen Mordfall, der sich in der Nachkriegszeit wirklich ereignet hat. Sie verlegt ihn jedoch in den Bayerischen Wald.

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